Archiv für Oktober, 2008

Einlagensicherung – Wer? Wie? Was?

In: Geldanlage, Handy & Telefon, von Leonie am 29. Oktober, 2008 - 12:31 Uhr

Der Fall der deutschen Anleger, die seit dem Bankrott der isländischen Banken um ihr Geld bangen, hat vielen Bankkunden vor Augen geführt, dass sie dem Thema Einlagensicherung lange Zeit zu wenig Beachtung geschenkt haben. Die Aussicht auf hohe Renditen ließ über so manche Warnung vor begrenztem Einlagenschutz hinweg sehen.

Um so begrüßenswerter ist es, dass die meisten Banken mittlerweile deutlich kommunizieren, welchen Einlagenschutz sie ihren Kunden bieten. Dennoch ist es nicht einfach, den Überblick zu behalten, wenn von gesetzlicher Einlagensicherung, Einlagensicherungsfonds der Bankverbände oder freiwilligen Schutzmechanismen die Rede ist.

Das Finanzportal direktbankvergleich.de bietet seinen Besuchern deshalb die Möglichkeit, sich im Bereich Einlagensicherung ausführlich über den Hintergrund der Einlagensicherung und die verschiedenen Systeme der Banken zu informieren. Außerdem sind die für deutsche Privatanleger wichtigsten Banken in einer Tabelle zusammengefasst, die einen schnellen Überblick über die wichtigsten Informationen, wie Art und Höhe der jeweiligen Einlagensicherung, bietet.

Direktbanken vs. Filialbanken

In: Konto & Kreditkarte, von Michael am 9. Oktober, 2008 - 09:32 Uhr

Die Konkurrenz durch Direktbanken (Internetbanken) zu den traditionellen Filialbanken nimmt weiter zu. Argumente wie persönliche Beratung oder lokale Verfügbarkeit verlieren immer mehr an Bedeutung. Kostenlose Girokonten oder auch die Möglichkeit weltweit kostenlos per Kreditkarte Bargeld abzuheben sind gefragter denn je.Der Kampf um neue Kunden zwingt viele Filialbanken zum Umdenken.

So haben sich beispielsweise die Sparkassen langezeit gegen kostenlose Girokonten gesträubt, jedoch bieten (bei einem Mindestgeldeingang) inzwischen viele von ihnen solche Konten an. Mit dem Giro Start – now! der Stadtsparkasse Oberhausen bezahlen alle Schüler, Studenten, Azubis und alle Wehr- und Zivildienstleistende unter 27 Jahren keine Kontoführungsgebühren. Enthalten sind dabei alle Standardleistungen eines Girokontos. Lediglich eine Master- bzw. VISACARD kostet extra.

Die Sparkasse Aachen bietet bereits ab einem Gehaltseingang von 1000 Euro pro Monat ein kostenloses Girokonto an. Die Gruppe um Schüler und Studenten ist sogar bis zu dem 30. Lebensjahr von den Kontoführungsgebühren befreit, ein monatliches Einkommen unter 1000 Euro vorausgesetzt. Auch die Sparkasse Hannover hat ein ähnliches Modell ohne Kontoführungsgebühren im Angebot.

Bei den letzten beiden ist allerdings zu beachten, dass es sich hierbei um Online Girokonten handelt. Dies bedeutet zwar dass man bequem von zu Hause seine Geldgeschäfte mittels Onlinebanking erledigen kann, aber der Service in der Filiale eingeschränkt ist. Ein Drucken von Kontoauszügen oder auch das Einreichen von Überweisungträgern ist nicht möglich.

 
Baufinanzierung | Powered by WordPress | Anmelden