Flaschensauger – Spartipps, Hygiene, Qualität

Irgendwann ist es in fast jeder Familie einmal soweit und Nachwuchs kündigt sich an. Spätestens wenn Baby entwöhnt werden soll stellt sich dann jedoch die Frage: Welcher Flaschensauger soll es sein? Welches Material ist das Beste? Und was muss man beachten, damit Babys Gesundheit nicht gefährdet ist?

Flaschensauger gibt es in unterschiedlichen Formen, Größen, Materialien und für unterschiedliche Flaschen. Am besten kauft man also das erste Mal eine Flasche mit dazugehörigen Sauger und lässt sich beraten – so vermeidet man zu Anfang, dass der Flaschensauger nicht passt. Je nach Hersteller gibt es unterschiedliche Bezeichnungen und Kennzeichnungen. Einheitlich ist aber beispielsweise, dass die Bezeichnung M für Milch/Milchflasche steht. Flaschensauger mit dieser Kennzeichnung sollten also für Milch- und nicht für Teeflaschen verwendet werden. Die Frage, welcher Sauger der Beste ist, lässt sich so leicht nicht beantworten. Sicherlich hilft ein Blick zu Ökotest oder Stiftung Warentest und auch Kinderärzte und Hebammen können gute Tipps geben. Wichtig ist in erster Linie aber, dass das Baby den Sauger annimmt – und dabei können Babys durchaus wählerisch sein.

Ganz wichtig bei der Auswahl des richtigen Flaschensaugers ist das Material. Hier haben Eltern die Wahl zwischen Latex- und Silikon-Saugern. Viele Eltern bevorzugen Silikon-Sauger, weil sie einfach länger “schön” aussehen und auch länger (ca. 2 Monate) halten, das Material ist härter. Bekommt Baby Zähne, sind Silikon-Sauger jedoch schneller durchgekaut und können so zum Gesundheitsrisiko (verschlucken!)  werden – vor allem beim “Dauernuckeln” mit der Teeflasche. Latex dagegen ist ein weiches Naturmaterial. Latex-Sauger müssen aus Hygiene-Gründen häufiger ausgetauscht werden (ca. alle 4-6 Wochen), können jedoch nicht so schnell durchgebissen werden.

In jedem Fall gilt: Babys Gesundheit zuliebe sollten Flaschen und Sauger nach jeder Mahlzeit stets gründlich gereinigt und desinfiziert werden. Dabei ist ein Vaporisator nicht unbedingt notwendig – einfaches Auskochen für ca. 5 Minuten ist genauso effektiv und schont den Geldbeutel.

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