Sparer haben’s schwer
Wer derzeit etwas Geld beiseite legen möchte, muss sich schon sehr anstrengen, um ein gutes Anlage-Angebot zu finden. Für die meisten sicherheitsorientierten Verbraucher bieten sich Anlagen in sichere Zinsprodukte wie etwa Tages- und Festgeld an. Das Problem: Der europäische Leitzins befindet sich immer noch auf einem Rekord-Tief von 1,0 Prozent. Und leider hat dieser Zinssatz direkten Einfluss auf die Zinsgestaltung der Geldinstitute.
Im Klartext bedeutet das: Zinsanlagen werden immer unattraktiver, je länger der Leitzins so niedrig ist. Der Marktdurchschnitt für Zinsen bei Tages- und Festgeld liegt jetzt schon deutlich unter 2 Prozent – Tendenz fallend. Da eine Anhebung des Leitzinssatzes frühestens im nächsten Jahr erwartet wird, werden sich die Angebote voraussichtlich nocht weiter verschlechtern.
Die besten Angebote für Tagesgeld, bei dem man täglich über seine Einlage verfügen kann, liegen nach wie vor knapp über 3 Prozent. Wahrscheinlich ist aber, dass die wenigen guten Angebote sich in nächster Zeit verschlechtern werden. Den Anfang macht jetzt schon die Bank of Scotland: Zum 18. August sinkt der Zinssatz von 3,0 auf 2,5 Prozent. Jetzt heißt es also schnell sein: Die guten Zinskonditionen können noch bis zum 17. August mit einer kostenlosen Kontoeröffnung gesichert werden.


27. Juni, 2011 um 10:08 Uhr
momentan kann man wirklich nur abwarten, dass die Zinsen wieder steigen oder es riskieren und das Geld fest anlegen für etwa 5 Jahre, wenn man 4% oder mehr Zinsen will (z.B. bei der Bank of Scotland). Denn die meisten Tagesgeldangebote zur Zeit können ja nicht mal die Inflationsrate ausgleichen!
27. Juni, 2011 um 12:57 Uhr
Abwarten ist das Stichwort, die nächste Leitzinserhöhung steht ja schon bevor… Experten raten derzeit übrigens unisono zum Tagesgeld, das in Einzelfällen auch Verzinsungen deutlich üer 2% p.a. und die größtmögliche Flexibilität bietet.
Herzliche Grüße,
die Redaktion